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Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung ab

01.01.2015

0. Änderungen im Rentenversicherungsrecht

Zum 01.01.2015 treten zahlreiche rentenversicherungsrechtliche Änderungen in Kraft. Die Spannweite reicht vom Beitragssatz über die  Beitragsbemessungsgrenze, freiwillige Versicherung, Altersgrenzenanhebung bis zu den kurzfristigen Minijobs.

1. Beitragssatz

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt von 18,9 auf 18,7 Prozent, also um 0,2 Prozentpunkte. 

2. Minijobs

In der gesetzlichen Rentenversicherung sind kurzfristige Beschäftigungen versicherungsfrei. Eine kurzfristige Beschäftigung liegt für eine  Übergangszeit vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2018 vor, sofern sie innerhalb eines Kalenderjahres auf längstens drei Monate oder 70  Arbeitstage befristet ist (bisher zwei Monate oder 50 Arbeitstage). Diese Regelung gilt nur dann, wenn die Beschäftigung bei einem  Arbeitsentgelt von über 450 Euro nicht berufsmäßig ausgeübt wird. 

3. Anhebung der Altersgrenzen wegen Rente mit 67

Für 1950 geborene Versicherte ohne besondere Vertrauensschutzregelungen, die 2015 65 Jahre alt werden, steigt die Altersgrenze um einen  Monat auf 65 Jahre und vier Monate. 

4. Beitragsbemessungsgrenze

In den alten Bundesländern steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung von monatlich 5.950 auf 6.050 Euro und in den  neuen Bundesländern von 5.000 auf 5.200 Euro. Bei der Berechnung des Rentenversicherungsbeitrages wird das Arbeitseinkommen oder  Arbeitsentgelt berücksichtigt. Der Höchstbetrag wird durch die Beitragsbemessungsgrenze festgelegt. Das den Höchstbetrag übersteigende  Einkommen ist für die Beitragshöhe nicht relevant.

5. Freiwillige Versicherung

Wer nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegt, mindestens 16 Jahre alt ist und seinen Wohnsitz in  Deutschland hat, kann freiwillig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichten. Eine Altersvollrente ist allerdings nicht möglich.  Sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern sinkt der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung um 0,90 Euro von 85,05 auf  84,15 Euro im Monat. Der Höchstbeitrag steigt um 6,80 Euro von 1.124,55 auf 1.131,35 Euro monatlich in den alten Bundesländern und in den  neuen Bundesländern um 27,40 Euro von 945,00 auf 972,40 Euro. 

6. Beitragssatz zur Krankenkasse

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sinkt von 15,5 auf 14,6 Prozent. Pflichtversicherte Rentner tragen 50  Prozent des Beitrages, die andere Hälfte übernimmt die Rentenversicherung. Außerdem können Krankenkassen einen vom Rentner allein zu  tragenden Zusatzbeitrag erheben. 

7. Beitragssatz zur Pflegeversicherung

Pflichtversicherte Rentner haben den von 2,05 auf 2,35 Prozent um 0,30 Prozent steigenden Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung allein  zu tragen. Ein Beitragszuschlag von 0,25 Prozent wird bei kinderlosen Rentnern erhoben, die nach dem 31.12.1939 geboren wurden.